Auf meiner Website finden Sie Anleitungen zur Installation von WordPress 3 und
von Joomla! 2.5 auf einem lokalen Rechner unter Ubuntu sowie Infos zu fünf eher weniger bekannten Videop-Playern. Alle
Angaben erfolgen nach bestem Gewissen, sind aber ohne Gewähr auf Richtigkeit
und Vollständigkeit.
In den veröffentlichten Howtos und Beiträgen werden nachstehende Themen behandelt:
Bei der Verwendung von XAMPP stellen sich immer wieder Probleme ein. Siehe dazu auch ubuntuusers-wiki-Apache, wo empfohlen wird, aus diesem Grund statt XAMPP die erforderlichen Ubuntu-Pakete zu installieren. Angesichts der Problembehaftetheit von XAMPP wird daher dargelegt, welche Ubuntu-Pakete installiert werden müssen, um eine gut funktionierende Webserver-Umgebung mit PHP und MySQL einzurichten.
Im Zuge der Installation und Konfiguration der Webserver-Umgebung mit PHP und MySQL müssen diverse Benutzernamen, Passwörter und Datenbankbenutzer festgelegt werden. Konkret sind zu benennen:
Um die Anleitung besser nachvollziehbar zu machen, werde ich nachstehende Namen bzw. Passwörter verwenden:
Hinweis: Falls WordPress oder Joomla! für einen Internetauftritt benutzt wird, müssen selbstverständlich stärkere Passwörter verwendet werden.
Zur Installation von Apache 2, PHP 5, MySQL und phpMyAdmin sind im Terminal folgende Befehle auszuführen (wer das Terminal nicht verwenden will, kann die Installation auch mit Synaptic vornehmen):
Schritt 1: Installation von Apache 2, PHP5 und MysQL
sudo -s
apt-get install apache2 php5 libapache2-mod-php5 php5-gd mysql-server php5-mysql libapache2-mod-auth-mysql
Hinweis:
Die im Folgenden eingeblendeten Bilder erscheinen im Vollbildmodus, wenn sie mit der Maus angeklickt werden.
Im Zuge der Installation der Pakete erscheint zunächst diese Meldung:
”Obwohl es nicht zwingend erforderlich ist, wird nachdrücklich empfohlen,
für den administrativen MySQL »root«-Benutzer ein Passwort zu
setzen. Wenn dieses Feld freigelassen wird, wird das Passwort nicht geändert.
Neues Passwort für den MySQL »root«-Benutzer:”
Hier ist – entpsprechend den eingangs festgelegten Spezifikationen -
mysqlpass einzutragen und der Eintrag mit
ok zu bestätigen.
Anschließend erscheint diese Meldung:
"Wiederholen Sie das Passwort für den MySQL-root-Benutzer"
Hier ist neuerlich mysqlpass einzugeben
und der Eintrag mit ok zu bestätigen.
Schritt 2: Installation von phpMyAdmin
sudo apt-get install phpmyadmin
Im Zuge der Installation des Paketes phpmyadmin erscheinen nacheinander folgende Meldungen:
a) “Bitte wählen Sie den Webserver aus, der automatisch zum
Betrieb von phpMyAdmin konfiguriert werden soll. Webserver, die automatisch
konfiguriert werden sollen:
[ ] apache2
[ ] lighttbd”
Hier muss apache2 ausgewählt werden
(unter Verwendung der Leertaste); dann die Auswahl mit ok bestätigen.
b) “Für das Paket phpmyadmin muss eine Datenbank installiert
und konfiguriert sein, bevor es benutzt werden kann. Dies kann
optional mit Hilfe von dbconfig-common geschehen.
Falls Sie ein erfahrener
Datenbankadministrator sind und wissen, dass Sie diese Konfiguration manuell
durchführen möchten oder, falls Ihre Datenbank bereits installiert und
konfiguriert ist, verwerfen Sie diese Option. Details zur manuellen
Installation sind üblicherweise in /usr/share/doc/phpmyadmin zu finden.
Andernfalls sollte diese Option wahrscheinlich gewählt werden.
Konfigurieren der Datenbank für phpmyadmin mit dbconfig-common?
Dies ist mit Ja zu bestätigen.
d) “Bitte geben Sie ein Passwort ein, mit dem sich phpmyadmin
beim Datenbankserver anmelden kann. Falls Sie das Feld frei lassen,
wird automatisch ein zufälliges Passwort erzeugt. MySQL-Anwendungspasswort für
phpmyadmin"
Hier ist – entsprechend den eingangs festgelegten Spezifikationen -
phppass einzutragen und der Eintrag mit
ok zu bestätigen.
e) Passwort-Bestätigung:
Es ist neuerlich phppass einzutragen und
der Eintrag mit ok zu bestätigen.
1) Benötigt wird Folgendes:
Ich werde folgende Namen bzw. folgendes Passwort verwenden:
2) Aufruf von phpMyAdmin und Eintrag der erforderlichen Daten in phpMyAdmin
phpMyAdmin wird durch die Eingabe von
http://localhost/phpmyadmin
in der Adresszeile des Browsers aufgerufen.
Daraufhin erscheint das Anmeldefenster von phpMyAdmin. Wenn neue Benutzer
bzw. Datenbanken angelegt werden sollen, muss sich der Administrator root mit
seinem Passwort einloggen.
In unserem Beispiel sind also folgende Daten einzugeben:
Nun erscheint die grafische Benutzeroberfläche von phpMyAdmin.
In der Benutzeroberfläche müssen nacheinander folgende Schritte gesetzt
werden:
Schritt 1: Klick auf das Menü; „
Rechte“
Schritt 2: In der sich
daraufhin öffnenden Benutzerübersicht Klick auf
„neuen Benutzer hinzufügen“
Schritt 3:
In der anschließend
erscheinenden Seite „neuen Benutzer hinzufügen”
a) zunnächst Eintrag der Anmeldeinformationen;
in unserem Beispiel sind das
b) dann in Feld „ Datenbank für Benutzer” Erstelle eine Datenbank mit gleichem Namen und gewähre
alle Rechte wählen und
c) zum Schluss ganz unten auf Erzeuge Benutzer klicken.
Wenn alle Schritte korrekt gesetzt wurden, wird von phpMyAdmin bestätigt,
dass der Benutzer hinzugefügt worden ist (grün hinterlegt)
phpMyAdmin kann anschließend geschlossen werden.
Bevor nun WordPress oder Joomla! installiert und konfiguriert wird, empfiehlt es sich, MySQL neu zu starten. Dies geschieht durch den Befehl
sudo service mysql restart
______________________________________________________________________________________
3) Anmerkungen
b) Beim Einloggen in phpMyAdmin wird man mitunter mit Fehlermeldungen
konfrontiert, z. B.
- “#1045 – Access denied.…”
oder
- “>Die Sitzung konnte nicht ohne Fehler gestartet werden, schauen Sie
bitte in das Fehlerprotokoll von PHP und/oder Ihres Webservers und konfigurieren Sie PHP entsprechend (session.save_path,
Schreibrechte).”
Diese Fehler können daher rühren, dass beim Einloggen anderweitige Daten aus dem Cache des Browsers „eingelesen werden”. Vor dem Aufruf von phpMyAdmin sollte also regelmäßig der Cache des Browsers geleert werden.
b) Bei der Installation von phpmyadmin kann folgende Fehlermeldung auftauchen:
Ein Fehler ist beim Installieren der Datenbank aufgetreten.
ERROR 1045: Access denied for user: ‘root@localhost’
(Using password: YES)
Falls Sie zu diesem Zeitpunkt die Option »Wiederholen« wählen, werden alle Konfigurationsfragen noch einmal gestellt und ein erneuter Versuch vorgenommen, die
Operation durchzuführen. Die Option »Wiederholen (Fragen überspringen)« wird die Operation sofort versuchen und alle Fragen überspringen. Wenn »Abbruch« gewählt
wird, schlägt die Operation fehl und Sie müssen ein Downgrade, eine Reinstallation, eine Neukonfiguration dieses Pakets durchführen oder anders manuelle
eingreifen, damit Sie das Paket weiter benutzen können. Falls Sie »Ignorieren« auswählen, wird diese Operation weitergeführt und dabei werden weitere Fehler von
dbconfig-common ignoriert. Nächster Schritt bei der Datenbankinstallation:
Abbruch
Wiederholen
Wiederholen (Fragen überspringen)
Ignorieren
Hier empfiehlt sich, mit der Tabulatortaste "Ignorieren" auszuwählen und diese Auswahl mit
"ok" zu bestätigen..
Dann löscht man phpmyadmin mit dem Befehl
sudo aptitude purge phpmyadmin
Bei der Löschung von phpmyadmin taucht diese Meldung auf:
Da das Paket phpmyadmin entfernt werden soll, ist es möglich, dass die eingerichtete Datenbank nicht mehr benötigt wird.
Falls gewünscht, kann das Löschen der Datenbank mit Hilfe von dbconfig-common durchgeführt werden.
Falls Sie wissen, dass Sie diese Datenbank erhalten wollen oder wenn Sie das Löschen manuell durchführen wollen, lehnen Sie diese Option ab.
Dekonfigurieren der Datenbank für phpmyadmin mit dbconfig-common?
Hier wählt man nein.
Danach startet man den Rechner mit
sudo reboot
neu.
Nach dem Neustart sind folgende Befehle auszuführen:
sudo service mysql stop
sudo /usr/sbin/mysqld --skip-grant-tables --skip-networking &
mysql -u root
USE mysql
UPDATE user SET Password = PASSWORD('mysqlpass')
WHERE Host = 'localhost' AND User = 'root';
FLUSH PRIVILEGES;
exit
sudo service mysql stop
sudo service mysql start
sudo apt-get install phpmyadmin
Hinweis: In der obigen Befehlskette ist statt "mysqlpass" das jeweilige MySQL-Passwort für den Benutzer root (in unserem Beispiel "mysqlpass") einzutragen.
Nach Durchführung dieser Befehle müsste phpMyAdmin problemlos konfiguriert werden können (siehe oben "Schritt 2: Installation von phpMyAdmin")
WordPress ist eine Websoftware auf PHP-/MySQL-Basis. Sie wurde primär als Blogpublishing-System konzipiert. Mit ihr lassen sich allerdings auch problemlos persönliche und geschäftliche Websites gestalten. WordPress bietet sich somit in vielen Fällen als Alternative zu bekannten CMS wie Joomla!, Drupal oder Typo3 an.
Die wichtigsten Vorteile von WordPress sind:
Wie erwähnt, kann WordPress erst installiert werden, wenn bereits eine lokale Webserver-Umgebung mit PHP- und MySQL-Unterstützung eingerichtet ist .
Soweit bei der WordPress-Installation Benutzernamen oder Passwörter, die im Zuge der Einrichtung der lokalen Webserver-Umgebung zu vergeben waren, weiter zu verwenden sind, benutze ich die dabei festgelegten Benutzernamen bzw. Passwörter. Das sind
Neu hinzu kommt
WordPress kann bequem über das Terminal installiert werden. Es sind dazu nacheinander nachstehende Befehle auszuführen (die Befehle können von dieser Webseite kopiert und dann im Terminal eingefügt werden):
mkdir ~/Wordpress
cd ~/Wordpress
wget http://de.wordpress.org/wordpress-3.3.2-de_DE.zip
sudo -s
unzip *.zip
cd w*
cp -R * /var/www
rm /var/www/index.html
chmod -R 766 /var/www
chown -R www-data:www-data /var/www
cp /var/www/wp-config-sample.php /var/www/wp-config.php
/etc/init.d/apache2 restart
Nach Durchführung der obigen Befehle muss die Datei /var/www/wp-config.php editiert werden. Dazu öffnet man diese Datei mit dem Befehl
sudo gedit /var/www/wp-config.php
(statt "gedit" ist in KDE "kate", in Xfce "mousepad" und in LXDE "leafpad" auszuführen)
Im oberen Drittel der Datei findet sich ein Abschnitt, der so aussieht:
...
define('DB_NAME', 'database_name_here');
...
define('DB_USER', 'username_here');
...
define('DB_PASSWORD', 'password_here');
In diesem Abschnitt sind der Name der Datenbank, der
MySQL-Datenbank-Benutzername und das MySQL-Passwort einzutragen, in unserem
Fall also user1, user1 und userpass. Nach dem Editieren sieht der Abschnitt so
aus:
...
define('DB_NAME', 'user1');
...
define('DB_USER', 'user1');
...
define('DB_PASSWORD', 'userpass');
Anschließend kann der Installationswizard von WordPress aufgerufen werden. Zum Aufruf des Installationswizard muss in der Addresszeile des Browsers
http://localhost/wp-admin/install.php
eingegeben werden
In der Folge erscheint zunächst ein Fenster, in dem man gebeten wird,
anzugeben.
Entsprechend den oben festgelegten Spezifikationen sind hier einzutragen:
Nun kann auf „Wordpress installieren“ geklickt werden.
Dann wird diese Meldung angezeigt:
„Erfolg! WordPress wurde installiert. Falls du mehr Schritte erwartet
hast, müssen wir dich leider enttäuschen. Alles fertig!
Benutzername: admin
Passwort: Das von dir gewählte Passwort
Anmelden”
Anschließend muss auf "Anmelden" geklickt werden.
Im sich daraufhin öffenenden Fenseter müssen der Benutzername
(admin) sowie des Passwort (in unserem Fall
wppass) eingegeben werden.
Durch Klick auf "Anmelden"
gelangt man in den Administrationsbereich von WordPress.
Links ist ein Aussschnitt des Dashboards (Administrationsbereich) von WordPress zu sehen.
Das Frontend von WordPress wird durch Klick auf den neben "Dashboard" stehenden Blognamen (in unserem Fall "Testblog")
oder durch Eingabe von
http://localhost
in der Adresszeile des Browsers angezeigt.
Links ist das Frontend von WordPress zu sehen.
Wer sich schnell einen Überblick über die Funktionsweise von WordPress
verschaffen will, dem seien folgende Video-Anleitungen empfohlen:
1) wordpress-austria.at
Videoanleitungen
2) Alex
Schiebel Videoanleitungen
a) Der Apache Webserver kann durch Editieren der Dateien
konfiguriert werden.
b) Die Konfigurationsdatei von MySQL ist /etc/mysql/my.cnf. MySQL speichert die Datenbanken im Verzeichnis /var/lib/mysql.
c) Die Konfigurationsdatei von phpMyAdmin ist /etc/phpmyadmin/apache.conf.
d) Die WordPress-Dateien befinden sich im Verzeichnis /var/www.
Weiterführende Infos zu Apache, PHP und MySQL sind unter
ubuntuusers-wiki-Apache
ubuntuusers-wiki-PHP und
ubuntuusers-wiki-MySQL
zu finden.
Für WordPress existieren eine Vielzahl kostenloser Themes und Plugins.
Plugins können von http://wordpress.org/extend/plugins/
downgeloadet werden.
Themes sind beispielsweise unter
http://wordpress.org/extend/themes/ oder
http://www.deutsche-wordpress-themes.com/
erhältlich.
Joomla! gehört – neben WordPress, TYPO3 und Drupal – zu den am meisten verwendeten CMS. Mit Joomla! können sowohl einfache Webseiten als auch anspruchsvolle und komplexe Webprojekte realisiert werden. Für Joomla! existieren zahllose kostenlose Komponenten, Module und Plugins, mit deren Hilfe unterschiedlichste Online-Präsenzen generiert werden können.
Wer Joomla! installieren will, benötigt dafür kein Expertenwissen. Joomla! kann auch von Anwendern, die nur über bescheidene Computerkenntnisse verfügen, eingerichtet werden. Die Administration von Joomla! stellt dank einer intuitiven Benutzeroberfläche ebenfalls keine große Herausforderung dar. Es genügt eine geringe Einarbeitungszeit, um mit Joomla! ansehnliche Internetauftritte zu bewerkstelligen.
Am 24.01.2012 wurde Joomla! 2.5 veröffentlicht. Die folgende Anleitung beschreibt die Installation von Joomla! in der aktuellen Version (2.5) auf einem lokalen Rechner unter Ubuntu.
Wie erwähnt, kann Jooma! erst installiert werden, wenn bereits eine lokale Webserver-Umgebung mit PHP- und MySQL-Unterstützung eingerichtet ist .
Soweit bei der Joomla-Installation Benutzernamen oder Passwörter, die im Zuge der Einrichtung der lokalen Webserver-Umgebung zu vergeben waren, weiter zu verwenden sind, benutze ich die dabei festgelegten Benutzernamen bzw. Passwörter. Das sind
Neu hinzu kommt
Nach der Installation von Apache 2, PHP 5 sowie MySQL kann Joomla! bequem über das Terminal installiert werden. Es sind dazu nacheinander nachstehende Befehle auszuführen (die Befehle können von dieser Webseite kopiert und dann im Terminal eingefügt werden):
mkdir ~/Joomla
cd ~/Joomla
wget http://sourceforge.net/projects/jgerman/files/latest/download?source=files
mv download?source=files joomla.zip
sudo -s
unzip *.zip
rm *.zip
cp -R * /var/www
rm /var/www/index.html
chmod -R 766 /var/www
chown -R www-data:www-data /var/www
/etc/init.d/apache2 restart
Jetzt sind alle Voraussetzungen erfüllt, um den Installationswizard von Joomla! aufrufen zu können. Zum Aufruf des Installationswizard muss in der Addresszeile des Browsers
http::/localhost/installation
eingegeben werden.
Nunmehr sind folgende Schritte zu setzen:
Schritt 1: Sprache wählen.
Hier wählen wir German und klicken dann auf Weiter.
Schritt 2: Installationsprüfung.
Hier ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Installation erfüllt sind.
Wenn dies der Fall ist, kann man Weiter.klicken.
Schritt 3: Linzenz.
Daraufhin wird die GNU General Public License angezeigt.
Es folgt eine Klick auf Weiter.
Schritt 4: Datenbank.
Nunmehr ist die Datenbank zu konfigurieren. Hier sind einzutragen:
Datenbanktyp: MySQLi
Servername: localhost
Benutzername: user1
MySQL-Passwort für diesen Benutzer: userpass
Name der Datenbank des Benutzers user1: user1
Tabellenpräfix: jos_
Danach ist auf Weiter zu klicken.
Schritt 5: FTP-Konfiguration.
Hier ist nichts einzutragen, weil Joomla! nicht auf dem Webserver eines Webhosters
installiert wird, sondern nur lokal.
Es kann also gleich auf Weiter geklickt werden.
Schritt 6: Hauptkonfiguration.
Nun erfolgt die Hauptkonfiguration. Es sind festzulegen:
der Name der Webseite (ich wähle hier Testseite)
die Email-Adresse des Administrators der Admin-Benutzername (ich wähle hier admin)
das Passwort des Administrators (ich wähle hier joomlapass).
Man hat nun noch die Möglichkeit, Beispieldaten zu installieren. Es wird vor
allem Joomla-Neulingen geraten, dies zu tun. Nach dem Klick auf den Button
Beispieldaten installieren kann auf Weiter geklickt werden.
Schritt 7: Abschluss.
Joomla! ist nun vollständig installiert.
Bevor fortgefahren werden kann, muss noch das Installationsverzeichnis gelöscht werden.
Dies erfolgt durch einen Klick auf "Installationsverzeichnis löschen".
Anschließend klickt man auf Administrator.
Auf diese Weise gelangt man zur Administrator-Anmeldung und nach Eingabe der
Admin-Anmeldedaten ins Backend von Joomla!.
Nun erscheint die Joomla-Administrator-Anmeldung. Hier sind die admin-Anmeldedaten (in unserem Beispiel sind admin und das Passwort joomlapass ) einzugeben.
Im Bild links ist der Administrationsbereich zu sehen.
Durch Klick auf Vorschau gelangt man ins Frontend von Joomla!.
Im Bild links ist das Frontend von Joomla! zu sehen.
Zum Aufruf der Anmeldemaske von Joomla! ist in der Adresszeile des Browsers
http://localhost/administrator/
einzugeben.
Will man die Website betrachten, hat der Eintrag
http://localhost/
zu lauten.
Wer sich schnell einen Überblick über die Funktionsweise von Joomla!
verschaffen will, dem seien die Video-Anleitungen von anatolhahn auf youtube empfohlen:
Videoanleitungen auf youtube
a) Der Apache Webserver kann durch Editieren der Dateien
/etc/apache2/apache2.conf und
/etc/apache2/ports.conf
konfiguriert werden.
b) Die Konfigurationsdatei von MySQL ist /etc/mysql/my.cnf. MySQL speichert die Datenbanken im Verzeichnis /var/lib/mysql.
c) Die Konfigurationsdatei von phpMyAdmin ist /etc/phpmyadmin/apache.conf.
d) Die Joomla-Dateien befinden sich im Verzeichnis /var/www.
Weiterführende Infos zu Apache, PHP und MySQL sind unter
ubuntuusers-wiki-Apache
ubuntuusers-wiki-PHP und
ubuntuusers-wiki-MySQL
zu finden.
Für Joomla! existieren eine Vielzahl kostenloser Templates, Komponenten, Module und Plugins.
Komponenten, Module und Plugins können von Joomlaos.de downgeloadet werden.
Templates sind beispielsweise unter
Joomlaos.de oder
Joomla24.com
erhältlich
Wer für seine Website einen Video-Player benötigt, dem stehen im Internet zahlreiche, meist kostenlose
Player zur Verfügung.
Auf praegnanz.de befindet sich eine gute Übersicht über 23 aktuelle Video-Player. Im Folgenden werden nun fünf weitere
kostenlose Video-Player vorgestellt. Alle diese Player spielen zumindest Videos im flv- und im mp4-Format problemlos ab.
Der Playwire Bolt™ Video Player ist ein einfach zu konfigurierender Webplayer, der sich leicht an das
Look and Feel der jeweiligen Webseite anpassen lässt.
Der Bolt Player unterstützt nahezu alle Streaming-Typen, inbesondere Progressive Download, Live Streaming, RTMP Streaming, HTTP Dynamic Streaming und Multicast Streaming.
Der Bolt-Player besteht lediglich aus einer Datei (bolt.swf). Diese Datei muss man auf den Webspace hochladen. Die Einbettung des Players in die Website erfolgt dann durch Hinzufügen des folgenden Codes:
<object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,0,0,0" width="470" height="320"> <param name="movie" value="pfad_zu/bolt.swf"> </param> <param name="flashvars" value="poster=pfad_zu/mein_vorschaubild.jpg &src=pfad_zu/mein_video.mp4 &streamType=recorded &loop=true &autoPlay=true &playButtonOverlay=false &autoHideControlBar=false"> </param> <param name="allowFullScreen" value="true"> </param> <param name="allowscriptaccess" value="always"> </param> <embed src="pfad_zu/bolt.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="470" height="320" flashvars="poster=pfad_zu/mein_vorschaubild.jpg &src=pfad_zu/mein_video.mp4 &streamType=recorded &loop=true &autoPlay=true &playButtonOverlay=false &autoHideControlBar=false"></embed> </object>
Hinweis: Statt
müssen natürlich die jeweils zutreffenden eigenen Pfade und Dateinamen eingefügt werden. Weiter gehende Infos zur Konfiguration sind in der Dokumentation enthalten.
Demo Bolt-Player:
Infos zum Video:
Name: An autumn day
Autor: Felipe Rojas
Quelle: Vimeo
Lizenz: Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)
Der GDD Flvplayer ist gleichfalls ein einfach zu konfigurierender Webplayer.
Der GDD-Player besteht aus einer Datei (gddflvplayer.swf). Die Einbindung des Players in die Website wird durch Hinzufügen des folgenden Codes bewerkstelligt:
<embed src="pfad_zu/gddflvplayer.swf" flashvars="?&autoplay=false&sound=70&buffer=2&splashscreen= pfad_zu/mein_vorschaubild.jpg&vdo=pfad_zu/mein_video.mp4" width="468" height="328" allowFullScreen="true" quality="best" wmode="transparent" allowScriptAccess="always" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash"> </embed>
Hinweis: Statt
müssen wiederum die jeweils zutreffenden eigenen Pfade und Dateinamen eingefügt werden. Weiter gehende Infos zur Konfiguration erhält man hier.
Besonders hervorzuheben ist, dass sich auf der Doku-Seite ein Online-Code-Generator befindet, der - falls gewünscht - den indivudellen Einbettungs-Code erzeugt.
Demo GDD Flvplayer:
Infos zum Video:
Name: Fall in Paris
Autor: emeric
Quelle: Vimeo
Lizenz: Attribution-NonCommercial 3.0 Unported (CC BY-NC 3.0)
Der NonverBlaster:hover Player ist ein umfassend konfigurierbarer Player, der nicht nur Video-, sondern auch Audio-Dateien abspielen kann. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Players werden auf dieser Demo-Seite vorgestellt.
Wer den Player ausprobieren möchte, sollte sich von hier die zip-Datei mit den Beispielen herunterladen.
Mit den Beispiel-Dateien wird die Player-Konfiguration insofern einfacher, weil für die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten der jeweils dazu passende Code geliefert wird.
Demo NonverBlaster:hover-Player:
Infos zum Video:
Name: Corsica the magic island
Autor: MaxDreamCreator
Quelle: Vimeo
Lizenz: Creative Commons (ohne nähere Spezifikation)
Der SS4U Player ist ein Webplayer, der Progressive Download und Streaming beherrscht. Der Player kann leicht an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Einzelheiten zur Installation und Konfiguration können auf der Doku-Seite nachgelesen werden.
Demo SS4U Player:
Infos zum Video:
Name: Land of Sicilia
Autor: emeric
Quelle: Vimeo
Lizenz: Attribution-NonCommercial 3.0 Unported (CC BY-NC 3.0)
Der Video Player FX ist ein Webplayer, der flv-, mp4-, mov- und f4v- Dateien abspielen kann. Sein Aussehen kann in vielerlei Hinsicht geändert werden. Nähere Infos zur Installation und Konfiguration enthält die Doku-Seite. Auf der Startseite befindet sich ein Generator für die Player-Einstellungen.
Demo Video Player FX:
Infos zum Video:
Name: Not as it seems
Autor: Ben
Quelle: Vimeo
Lizenz: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0)
Wer auf seiner Website mp4-Videos zum Abspielen zur Verfügung stellt, wird mitunter mit folgendem Problem konfrontiert: Das Video startet nicht sofort, sondern erst dann, nachdem die Videodatei vollständig heruntergeladen wurde.
Dies ist natürlich überaus lästig. Je nach Größe der Videodatei können schon mal ein paar Minuten vergehen, bis das Video abspielbereit ist.
Der Grund dafür liegt darin, dass viele Encoder die für das Abspielen erforderlichen Metadaten des Videos nicht an den Anfang, sondern an das Ende des Video-Files schreiben.
Zum Glück gibt es Programme, die die Metadaten rasch vom Ende der mp4-Datei an deren Anfang verschieben, sodass das Streaming ohne Verzögerung starten kann.
Windows-Nutzer können dafür die Freeware MetaData Mover verwenden. Das Programm hat eine grafische Oberfläche und ist äußerst einfach zu bedienen.
Linux-Nutzern kann das Programm qtfaststart enmpfohlen werden.
Die Installation dieses Programmes ist rasch durchgeführt. Zunächst loadet man von github die zip-Datei von qtfaststart herunter. Dann wechsel man mit cd in den Ordner, in dem die .zip-Datei geispeichert ist. Ubuntuuser führen dann die folgenden Kommmandos aus (einfach mit copy und paste übernehmen):
unzip *.zip
cd */qtfaststart
sudo -s
apt-get install python-setuptools
cd qtfaststart
easy_install qtfaststart
Das Verschieben der Metadaten erfolgt anschließend durch diesen Befehl (statt input.mp4 muss natürlich der korrekte Name der jeweils zu bearbeitenden Datei angegeben werden):
qtfaststart input.mp4 output.mp4
Dr. Stefan Margreiter
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